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Herzlich Willkommen auf den Internetseiten des mvzlm Ruhr

Die fachärztlich geleitete Medizinische Versorgungszentrum für Labormedizin und Mikrobiologie Ruhr GmbH (mvzlm Ruhr) erbringt Leistungen für Krankenhäuser, Praxen, Medizinische Versorgungszentren, Privatpersonen und weitere Einrichtungen.

Medizinisches Versorgungszentrum
für Labormedizin
und Mikrobiologie
Ruhr GmbH

Unser breites Untersuchungsspektrum umfasst Analytik in den Bereichen Klinische Chemie, Hämatologie, Blutgerinnung, Immunologie, Infektionsserologie, Mikrobiologie, Krankenhaushygiene, Genetik, Transfusionsmedizin und die Betreuung Patienten-naher Diagnostik (POCT).

Über uns

Informationen über das mvzlm Ruhr
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Leistungsspektrum

unsere Leistungen in der Übersicht
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Diagnostik, Beratung und Therapieempfehlung in allen Fragen der Hämostaseologie
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Qualität

Akkreditierung und Qualitätsmanagement
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Veranstaltungen

Weiterbildung: MTA-Fachqualifikation
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Partner

Partnerseiten und andere Webseiten
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Aktuelles

BSI-Kritis: Prüfung des mvzlm Ruhr erfolgreich abgeschlossen!

Mit der neuen BSI-Kritisverordnung aus 2017 fällt das mvzlm Ruhr als Labordienstleister mit mehr als 1,5 Mio Aufträgen pro Jahr unter die Kritische Infrastruktur.

Kritische Infrastrukturen sind Einrichtungen, bei deren Ausfall oder Beeinträchtigung es zu nachhaltigen Versorgungsengpässen kommen kann. Wir mussten in dem aufwändigen, im Sommer 2019 bereits gestarteten Prüfungsprozess als Betreiber einer solchen kritischen Infrastruktur gegenüber dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) nachweisen, dass wir alle erforderlichen Vorsichts- und Sicherheitsmaßnahmen getroffen haben, damit es nicht zu einem Ausfall oder Störung mit Gefährdung der Patientenversorgung kommt. Nach einem Jahr intensiver Arbeit haben Svenja Bernecker, IT-Beauftragte, und Petra Möller, Kaufmännische Leitung des mvzlm Ruhr, am 2. Oktober 2020 beim BSI in Bonn den Prüfbericht eingereicht.

Das Votum der prüfenden Stelle lautete:

Die Betreiberin der Kritischen Infrastruktur hat in der Prüfung nach § 8a Abs. 3 BSIG angemessene organisatorische und technische Vorkehrungen zur Vermeidung von Störungen der Verfügbarkeit, Integrität, Authentizität, Vertraulichkeit, Prozess- und Ergebnisqualität sowie Patientensicherheit ihrer informationstechnischen Systeme, Komponenten und Prozesse, die für die Funktionsfähigkeit der von ihr betriebenen Kritischen Infrastruktur maßgeblich sind und dem Stand der Technik entsprechen (§ 8a Abs. 1 BSIG),
                                                                                                                                   – nachgewiesen –.
Der Reifegrad des ISMS wird eingestuft als:                                                                                                   
                                                                                                        – etabliert und dokumentiert (Reifegrad 3 von 5) –

Der Reifegrad des Business Continuity Management System (BCMS) wird eingestuft als:  
                                                                                   – etabliert, dokumentiert und regelmäßig verbessert (Reifegrad 5 von 5) –

Das hört sich sehr trocken und formalistisch an, bedeutet aber „übersetzt“ für uns ein sehr positives Ergebnis im ersten Anlauf!

Nun gilt es, den hohen Standard aufrecht zu erhalten und weiter zu entwickeln.
Selbstverständlich haben die beiden für das Foto die Luft angehalten.

 

Quellenangabe Foto: mvzlm Ruhr, Y. Stiegler


Die rasante Zuspitzung der Pandemie im Hotspot Essen stellt Medizinlabore für Corona-Tests vor große Herausforderungen.

Unser Hauptlaborstandort hatte am 15.10.2020 Besuch von der WAZ.

Der Referent des ALM (Akkreditierte Labore in der Medizin e.V.), Axel Oppold-Soda, fasst in der Presseschau des ALM vom 16.10.2020 zusammen:

„Corona-Tests: Essener Großlabor stößt an Kapazitätsgrenzen

Die rasante Zuspitzung der Pandemie im Hotspot Essen stellt Medizinlabore für Corona-Tests vor große Herausforderungen. Eine Innenansicht. … „Wir sind nah an der Kapazitätsgrenze, unsere Mitarbeiter arbeiten bis zum Anschlag“, sagt Dr. Yuriko Stiegler, Geschäftsführerin des „Medizinischen Versorgungszentrum für Labormedizin und Mikrobiologie Ruhr GmbH“ (mvzlm) in Essen-Huttrop. Das Labor ist eine der wichtigsten Adressen der Stadt für Corona-Tests. … Auf dem langen hellen Flur des neuen Traktes herrscht eine scheinbar unaufgeregte Betriebsamkeit. Die Mitarbeiter in den weißen Kitteln sind konzentriert bei der Sache, und die teuren Hightech-Maschinen arbeiten beinahe lautlos. Doch tatsächlich gehen seit dem 1. März, dem Tag, als in Essen der erste Corona-Fall diagnostiziert wurde, die Uhren anders im „mvzlm Ruhr“. Die Arbeit sei verdichteter geworden und ständig fielen Überstunden an, heißt es. Mehr als 40.000 Corona-Tests, so genannte PCR-Tests, hat das Essener Groß-Labor seit Ausbruch der Corona- Krise in Essen durchgeführt … … Mittlerweile bewältigt das „mvzlm“ fast 1000 Corona-PCR-Tests am Tag, damit sei man absolut am Limit. In letzter Zeit häuften sich die Anrufe nervöser und ungeduldiger Urlauber, die bei den ebenfalls stark ausgelasteten Hausärzten nicht auf Anhieb einen Termin bekämen oder nicht lange auf den Befund warten wollten. „Wir machen die Testungen für Urlauber derzeit nur vereinzelt nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung“, sagt die Geschäftsführerin. Der Befund liege nach etwa vier Stunden vor. …“

Mit freundlicher Genehmigung: Axel Oppold-Soda, Presseschau ALM (Akkreditierte Labore in der Medizin e.V.) vom 16.10.2020

Bericht (Quelle WAZ vom 16.10.2020):

Downloads


Die Lokalzeit Ruhr - WDR Essen zu Gast im mvzlm Ruhr

Die WDR Lokalzeit Ruhr berichtete am 12.Oktober 2020 per Liveschaltung aus der mikrobiologischen Abteilung des mvzlm Ruhr. Herr Dr. Stiegler erklärte die geeigneten Nachweismethoden einer Infektion mit dem neuen Corona-Virus in Abhängigkeit des zu untersuchenden Personenkreises und unter Berücksichtigung der vorhandenen Testkapazitäten.

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-ruhr/video-lokalzeit-ruhr---816.html

 


Wie Corona-Teste funktionieren, ein Stadtreporter im Testlabor unterwegs ...

In der zurückliegenden Woche hatten wir Besuch von Radio Essen. Ein Stadtreporter des Lokalsenders Radio Essen hat sich in unserem Labor zeigen lassen, wie die Testung auf SARS-CoV-2 abläuft. Dabei hat er gleich die unangenehme Erfahrung eines Nasen-Rachenabstriches für die SARS-CoV-2 PCR über sich ergehen lassen.

Seit Einführung der SARS-CoV-2 PCR Anfang März haben wir mittlerweile fast 20.000 Untersuchungen durchgeführt.

https://www.radioessen.de/artikel/corona-in-essen-labor-in-huttrop-prueft-taeglich-hunderte-abstriche-auf-das-virus-674056.html


Umzug des Hauptlabors am 22.06. und 23.06.2020 sowie neue Telefonnummern

Sehr geehrte Einsender,

am kommenden Montag, dem 22.06. und Dienstag, dem 23.06.2020 wird das Hauptlabor des mvzlm Ruhr vom bisherigen Standort in der Herwarthstr. 100 in neue Räume in der Huttropstr. 58 umziehen. Bitte beachten Sie, dass es an beiden Tagen zu Verzögerungen in der Abarbeitung und Befundung, insbesondere in den Bereichen Mikrobiologie und Spezialdiagnostik kommen wird. Wir bemühen uns, die Auswirkungen für die Einsender so gering wie möglich zu halten. Sie können uns dadurch unterstützen, dass Sie sich bitte an beiden Tagen bei Ihren Anforderungen auf das absolut Notwendige beschränken und von nicht dringlichen telefonischen Rückfragen absehen!

Bitte beachten Sie, dass für Nachforderungen während des Umzuges diese Sonderregelung gilt:

  • Proben mit Eingang im Hauptlabor bis 23.06.2020 um 8:00 Uhr: Nachforderungen sind nur bis 23.06.2020 um 08:00 Uhr möglich. Danach können wir für diese Proben keine Nachforderungen mehr entgegen nehmen.
  • Proben mit Eingang im Hauptlabor ab 23.06.2020 um 8:01 Uhr: Nachforderungen sind für diese neuen Proben erst wieder ab dem 23.06.2020 um 14:00 Uhr möglich. Zwischen 8:01 und 14:00 Uhr können keine Nachforderungen entgegen genommen werden.

Bedingt durch den Umzug ändern sich auch die Telefon- und Faxnummern! Ab dem 23.06.2020 um 8:00 Uhr ist das Hauptlabor des mvzlm Ruhr nur noch über diese Rufnummern erreichbar:
 

Probenannahme/Auskunft 45152 – 141 oder 142
Immunhämatologie/Blutbank 45152 – 161 oder 162
Spezialdiagnostik     45152 – 171 oder 172
Mikrobiologie     45152 – 181 oder 182
Fax Probenannahme   45152 – 140

Eine detaillierte Telefonliste geht Ihnen als separate Mitteilung in den nächsten Tagen noch zu. Die Rufnummern der Labore in den übrigen Krankenhäusern ändern sich nicht.

Am 23.06.2020 wird ab zirka 08:00 Uhr auch die Rohrpost vom Elisabeth-Krankenhaus in die neuen Laborräume in Betrieb genommen. Alle bisher angebundenen Stationen können dann wieder Probenmaterial per Rohrpost versenden. Zusätzlich wird auf der OPI eine zweite Rohrpostanalage nur zum Empfang von Blutprodukten wie Erythro- und Thrombozytenkonzentraten in Betrieb genommen.

Der Laboreingang des neuen Labors befindet sich im Hinterhof des Contilia-Verwaltungsgebäudes. Der Zugang erfolgt über die Moltkestr. 76 (siehe Skizze). Ab Dienstag, dem 23.06.2020 um 08:00 Uhr wird das gesamte Labor nur noch in den neuen Räumen arbeiten.

Laboreingang, Anfahrt MTD / Lieferanten

Bei akuten Problemen oder Rückfragen steht Ihnen an den Umzugstagen Herr Dr. Stiegler unter der neuen Rufnummer 45152 – 111 zur Verfügung.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!


Umzug des Labors in die Huttropstr. 58: Der Countdown läuft!

Jetzt sind es nur noch ein paar Tage, bis wir unser neues Labor auf den Ebenen 2 und 3 im Contilia-Verwaltungsgebäude in der Huttropstraße 58 beziehen.

Mitte September haben die Abbrucharbeiten begonnen, um den Jahreswechsel konnte dann mit dem Neubau gestartet werden und Ende März wurden schon die ersten neuen Geräte angeliefert. Zwischen den beiden Fotos liegen nur 3 Monate und 3 Wochen (12.12.2019 + 31.03.2020).

 

Im Moment arbeiten die Handwerker mit Hochdruck an den verbleibenden Maßnahmen, um alles pünktlich fertig zu bekommen, denn der große Umzug wird dann zwischen dem 19. und 23.06. stattfinden.

Der Startschuss für den Routinebetrieb im neuen Labor ist am Dienstag, 23.06., 08:30 Uhr.

Mit dem Umzug werden wir auch neue Telefonnummern im Hauptstandort und in unserer Verwaltung bekommen, dazu werden wir Sie noch informieren.

Wir freuen uns sehr auf den Neustart im neuen Labor!
Wir bitten um Verständnis, wenn in der Zeit zwischen dem 22. und 24.06. nicht sofort alles rund läuft.


Untersuchung auf SARS-CoV-2 Antikörper ist Kassenleistung

Sehr geehrte Einsender,

ab sofort ist die Untersuchung auf SARS-CoV-2 Antikörper eine Kassenleistung und kann mittels Muster-10 an uns überwiesen werden. Hierzu müssen diese Fälle auf dem Überweisungsschein mit der Ausnahmekennziffer 32006 und in der Abrechnung mit der Ziffer 88240 gekennzeichnet werden. Das Labor rechnet diese Leistung dann mit der Gebührenordnungsposition 32641 ab.

Laut KBV kann die Untersuchung auf SARS-CoV-2-Antikörper zur Bestimmung eines Titeranstiegs oder zum Nachweis einer Serokonversion frühestens eine Woche nach Symptombeginn zweckmäßig sein. Hierzu sind zwei Blutproben im Abstand von 7 bis 14 Tagen erforderlich. Die zweite Probe sollte nicht vor der dritten Woche nach Symptomeintritt entnommen werden und muss in demselben Labor untersucht werden.

Für Selbstzahler (IGeL) oder PKV-Patienten erfolgt die Abrechnung analog der GOÄ (GOP 4400 mit 20,11 € als 1,15-facher Satz, somit 40,22 € für IgG und IgA). Auf Grund von Lieferengpässen kann es zu Verzögerungen in der Befundmitteilung kommen. Positive Befunde gelten als indirekter Erregernachweis und werden gemäß Infektionsschutzgesetz vom Labor namentlich an das Gesundheitsamt gemeldet.

Bei Rückfragen steht Ihnen Herr Dr. med. H. Stiegler unter der Rufnummer 0201 65056 8151 gerne zur Verfügung.

 


SARS-CoV-2 IgA- und IgG-Antikörper-Testung

Sehr geehrte Einsender,

ab sofort bietet das mvzlm Ruhr die Testung auf SARS-CoV-2 IgA- und IgG-Antikörper an. Hierfür steht uns ein CE-zertifizierter ELISA der Firma EUROIMMUN zur Verfügung. Dieser Test wurde unter anderem auch zur Untersuchung von Bewohnern im Kreis Heinsberg durch die Uniklinik Bonn eingesetzt. Als Probenmaterial wird Serum benötigt. Die Anforderung kann bei Bedarf über das ixserv-Formular Routine erfolgen. Hierfür muss die Analyse aber zuvor für das einsendende Krankenhaus oder die Praxis freigeschaltet werden.

Der Antikörpernachweis dient nicht zur Diagnose einer akuten SARS-CoV-2-Infektion! Hierfür ist weiterhin nur der Direktnachweis des Erregers mittels PCR geeignet. Die Serologie kann jedoch eingesetzt werden, um abzuklären, ob eine zurückliegende Infektion durch SARS-CoV-2 bedingt war oder nicht. Mit einem positiven Antikörpernachweis ist frühestens 7 bis 10 Tage nach Infektion zu rechnen. Zunächst kann diese Interpretation für asymptomatische Personen angewandt werden:

·         IgG und IgA positiv bzw. nur IgG positiv: zurückliegende Infektion wahrscheinlich, Immunität wahrscheinlich

·         IgA positiv: zurückliegende Infektion möglich, Immunität unklar

·         IgG und IgA negativ: zurückliegende Infektion unwahrscheinlich, Immunität unwahrscheinlich

Mittlerweile liegen uns über 300 Messwerte für IgG- und IgA-Antikörper gegen SARS-CoV-2 von Personen aus Essen vor. Dabei konnte bei zirka 3% der Untersuchten IgG- und IgA-Antikörper nachgewiesen werden, darunter auch mindestens 5 Personen, die nachweislich COVID-19 erkrankt waren und auch eine positive PCR hatten. Sind also IgG und IgA positiv bzw. nur IgG positiv, ist eine zurückliegende COVID-19 Infektion wahrscheinlich. Auch eine – zumindest vorrübergehende - Immunität ist anzunehmen.

Der alleinige Nachweis von IgA-Antikörpern ist dagegen differenzierter zu betrachten. Von den bei uns untersuchten Personen waren zirka 4% nur im IgA positiv. Gerade beim IgA kann es aber durchaus auch zu Kreuzreaktivitäten mit anderen Corona-Viren kommen. Ob dadurch eventuell ein vorübergehender Schutz auch gegen SARS-CoV-2 besteht, wird aktuell diskutiert. Eine verlässliche Aussage kann hier momentan aber nicht getroffen werden.

Bei negativen Antikörpern ist eine länger zurückliegende Infektion dagegen unwahrscheinlich. Eine akute Infektion kann nur mittels PCR ausgeschlossen werden.

Aktuell ist keine Überweisung und Abrechnung für GKV-Patienten möglich. Eine Abrechnung kann nur auf Basis der GOÄ für Selbstzahler (IGeL) oder PKV-Patienten erfolgen (GOP 4400 mit 20,11 € als 1,15-facher Satz, somit 40,22 € für IgG und IgA). Auf Grund von Lieferengpässen kann es zu Verzögerungen in der Befundmitteilung kommen.

Bei Rückfragen steht Ihnen Dr. H. Stiegler unter der Rufnummer 0201 – 897 83011 zur Verfügung.


# Flatten the curve

Wir kümmern uns als medizinisches Labor um die Labordiagnostik für die Patienten in Essen und Umgebung.

Als Arbeitgeber tragen wir aber ebenso die Verantwortung für die Sicherheit und die Gesundheit unserer Mitarbeiter.

 

Wir alle haben das gemeinsame Ziel, das Infektionsrisiko für alle zu minimieren!

Unter dem Hashtag

# „Wir bleiben für euch hier. Bleibt bitte für uns daheim!“

Liebe Mitbürger, liebe Mitbürgerinnen,

erleichtern Sie uns und den anderen Menschen, die jetzt besonders in den Betrieben der Krankenversorgung und zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung gebraucht werden, die Arbeit und schützen Sie sich und uns, in dem Sie Rücksicht nehmen. Halten Sie Abstand und bleiben Sie möglichst daheim.

 


Weiterbildungslehrgang in Zusammenarbeit mit dem DIW-MTA e.V. vom 02. – 05. Dezember im mvzlm Ruhr für den Fachbereich Biomedizinische Analytik

Anfang Dezember haben wieder interessierte Mitarbeiter aus Laboratorien in der Umgebung aber auch aus ganz Deutschland bei uns in Essen an einer mehrtätigen Fortbildung teilgenommen. Diesmal haben 15 Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenten im Rahmen ihrer Fachqualifikationen zum Spezialisten/Biomedizinischen Fachanalytiker in Klinischer Chemie & Pathobiochemie ihre Kenntnisse zu unterschiedlichen Themengebieten aktualisiert und erweitert.

Neben Herrn Dr. Wünsche, der als Referent aus unserem Partnerlabor MVZ Dr. Eberhard Partner Dortmund zu uns nach Essen angereist ist, brachten sich die Mitarbeiter des mvzlm Ruhr als Dozenten ein.

Die Themen Datenschutz und Informationssicherheit sorgten für einen regen Austausch zwischen den Teilnehmern und zeigten einmal mehr, wie wichtig es nicht nur für die Laboratorien ist, sich neben diagnostischen Fragestellungen und Prozessoptimierungen im Hinblick auf Wettbewerbsfähigkeit auch mit den Anforderungen im Bereich IT-Sicherheit, Kritisverordnung (KritisV) auseinanderzusetzen.

Wir danken allen Beteiligten für die gelungenen Beiträge zu dieser kurzweiligen Veranstaltung und freuen uns auf den kommenden März, wenn zu den Themen Endokrinologie, Hämostaseologie, Entzündungsparameter u.a.m. ins mvzlm Ruhr eingeladen wird.


32. Westdeutsches Laborleitertreffen in Bochum

Am vergangenen Freitag, 15.11.2019, fand die jährliche Jahrestagung der Westdeutschen Laborleiter in Bochum statt.

Mit fast 50 Teilnehmern war die nun schon seit einigen Jahren von Dr. Hugo Stiegler, mvzlm Ruhr, gemeinsam mit Dr. Uwe Cassens, ITLM Dortmund, organisierte Veranstaltung ein voller Erfolg. Der Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf Autoimmunerkrankungen. Hochkarätige Referenten, darunter Prof. Specker aus Essen, Prof. Wandinger vom UKSH und Prof. Niederau aus Oberhausen, berichteten über komplexe Krankheitsbilder wie Lupus erythematodes, autoimmune Enzephalitiden und autiommune Lebererkrankungen.


Wir sind Kritische Infrastruktur? Was ist zu tun?

Mit der neuen BSI-Kritisverordnung aus 2017 fällt das mvzlm Ruhr als Labordienstleister mit mehr als 1,5 Mio Aufträgen pro Jahr unter die Kritische Infrastruktur.

Kritische Infrastrukturen sind Einrichtungen, bei deren Ausfall oder Beeinträchtigung es zu nachhaltigen Versorgungsengpässen kommen kann. Wir müssen als Betreiber einer solchen kritischen Infrastruktur nun gegenüber dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) nachweisen, dass wir alle erforderlichen Vorsichts- und Sicherheitsmaßnahmen getroffen haben, damit es nicht zu einem Ausfall oder Störung mit Gefährdung der Patientenversorgung kommt. Dafür befindet sich das mvzlm Ruhr nun seit Sommer 2019 in einem einjährigen, sehr aufwändigen Auditierungsprozess.

Petra Möller, Kaufmännische Leitung des mvzlm Ruhr, hat in der vergangenen Woche bei dem jährlichen Anwendertreffen der OSM AG in Essen vor etwa 100 interessierten Laborkollegen über die praktische Umsetzung und die bisherigen Erfahrungen aus diesem Prozess berichtet. Neben Frau Möller ist Frau Svenja Bernecker im mvzlm Ruhr mit großen Engagement und zeitlichem Aufwand in diesem Großprojekt eingebunden.


Onkolauf im Essener Grugapark

Am zurückliegenden Samstag fand zum 17. Mal der Onkolauf im Essener Grugapark statt.

Eine willkommene Gelegenheit für unsere sportbegeisterten Mitarbeiter, gemeinsam mit den Kollegen der Contilia GmbH an der Veranstaltung teilzunehmen und sich für den karitativen Zweck zu engagieren.

Der herrliche Spätsommertag lockte zudem viele Besucher an, die die Läufer am Wegesrand anfeuerten und dazu beigetragen haben, dass das diesjährige Laufevent zu Gunsten der Krebsberatung wieder einmal ein voller Erfolg wurde.

Müde Beine schien es bei unseren Kollegen nicht zugeben, denn am gestrigen Montag leistete jeder der Läufer wieder vollen Einsatz im Dienst für eine gute Patientenversorgung in den Kliniken.


Umbau für das mvzlm Ruhr:

 Es geht endlich los!

Nach über zweijähriger Vorbereitungszeit und Prüfung verschiedener Immobilien geht der Umbau für unser neues, größeres Labor endlich los.

Das mvzlm Ruhr wird mit seinem Hauptstandort und den 80 von insgesamt über 160 Mitarbeitern in die Ebenen 2 und 3 des Contilia Verwaltungsgebäudes, Huttropstraße 58, ziehen.

Am 16. September begann die Baustelleneinrichtung, mit dem gestrigen Montag starteten die Abbrucharbeiten. Im Juni 2020 soll dann der Umzug des Labors in die neuen Räumlichkeiten abgeschlossen sein.

Um weiterhin eine enge Anbindung an das Elisabeth-Krankenhaus sicherzustellen, wird die bestehende Rohrpostanlage erweitert und damit auch ermöglicht, Blutprodukte vom Labor ins Krankenhaus zu befördern.


Übernahme der Laborversorgung an Kliniken im Essener Norden erfolgreich gestartet

Mit Start zum 01. Juli 2019 haben wir die Laborversorgung der drei Krankenhäuser des Katholischen Klinikums Essen übernommen.

Der Zugewinn der Standorte Philippusstift Borbeck, St. Vincenz Krankenhaus Stoppenberg und das Marienhospital Altenessen resultiert aus den vorangegangenen Entwicklungen in der Kliniklandschaft, bei denen die Contilia Gruppe bereits vor mehreren Jahren zunächst die Kooperation mit dem Katholischen Klinikum Essen aufgebaut und 2018 schließlich die Krankenhäuser mit in die Familie aufgenommen hat.

Das mvzlm Ruhr trägt nun zu der Versorgung der 200.000 Essener Bürger in den nördlichen Statteilen Essens bei und setzt alles dran, den gewohnt hohen Qualitätsanspruch auch weiterhin aufrecht zu halten.

Wir bedanken uns bei den geduldigen Einsendern und ganz besonders bei unseren Mitarbeitern auf Laborebene, die die Umstellung vorbereitet und umgesetzt haben und in diesen Wochen weiter belgeiten. Wir begrüßen unsere neuen Mitarbeiter ganz herzlich in unserem Team!


Verstärkung des akademischen Teams in der Mikrobiologie

In den zurückliegenden Wochen hat Herr Dr. Nikolas Thomanek seine Arbeit im mikrobiologischen Labor aufgenommen und bringt sein Wissen als Molekularbiologe ins Institut ein.

Wir freuen uns über seine Unterstützung und sagen Herzlich Willkommen.


Geschäftsführerwechsel im kaufmännischen Bereich des mvzlm Ruhr

In der vergangenen Woche haben wir uns von unserem langjährigen Kaufmännischen Geschäftsführer, Christoph Klein, verabschiedet.

Über mehr als zehn Jahre war Herr Klein maßgeblich an der erfolgreichen Entwicklung des Unternehmens beteiligt. Er hat uns stets bestärkt, Erfolge im Unternehmen nicht als selbstverständlich hinzunehmen, sondern sich kontinuierlich weiter zu entwickeln und uns für das Vertrauen der Einsender und der Mitarbeiter einzusetzen.

Die Nachfolge hat Herr Carsten Preuß am 01.03.2019 angetreten. Wir freuen uns über die Unterstützung im Team!

Gleichzeitig hat Frau Petra Möller die Kaufmännische Leitung im mvzlm Ruhr übernommen.

 

 


Online-Petition gegen die Vereinheitlichung der Kappenfarben von Blutentnahmeröhrchen

Sehr geehrte Damen und Herren,
in den zurückliegenden Wochen haben wir eine Online-Petition gegen die bindende Vereinheitlichung der Kappenfarbe von Blutentnahmeröhrchen in der ISO 6710 gestartet:

https://www.openpetition.de/kappenfarbe

Mit Ihrer Unterschrift können Sie unser Anliegen unterstützen. Bitte leiten Sie diese Information auch innerhalb Ihrer Firma, Klinik oder Organisation weiter.

Mit besten Grüßen aus Essen

Dr. med. Hugo Stiegler
Ärztlicher Leiter Kliniklabore
Gerinnungsambulanz


Reakkreditierung 2018

Reakkreditierung des mvzlm Ruhr: Erfolgreiches Überwachungsaudit

Seit vielen Jahren bereits engagiert sich das QM-Team des mvzlm Ruhr in der stetigen Weiterentwicklung der Qualitätsstandards für unsere Laboratorien. Der Hauptstandort am Elisabeth-Krankenhaus ist seit dem Jahr 2000 nach der DIN EN ISO 15189 akkreditiert und wurde Ende September erneut von der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) geprüft.

 

Am 24. und 25. September wurden hierzu von den Gutachtern der DAkkS, Prof. Steinmann und Dr. Schmitz, alle Prozesse rund um das QM-System und die Laborbereiche Transfusionsmedizin und Immunologie an den beiden Laborstandorten am Elisabeth-Krankenhaus und im Alfried-Krupp-Krankenhaus Rüttenscheid intensiv auditiert.

Fazit: Die Gutachter waren hoch zufrieden und attestierten dem mvzlm Ruhr nun erneut eine normenkonforme Labordiagnostik auf einem ausgezeichneten Qualitätsniveau.

Der Dank der Geschäftsführung und des QM-Teams (Dr. rer. nat. Bianca Karnuth, Dr. rer. nat. Claus Langer, Astrid Timmermann, Jennifer Schenk) gilt allen engagierten Mitarbeitern für die hervorragende Zusammenarbeit.

Qualität beginnt mit der Idee und ist ein permanenter Prozess auf dem Wege zur Perfektion.

 


Markt der Möglichkeiten für Gesundheitsfachberufe in Ratingen

Am 13. September 2018 fand unter der Schirmherrschaft von Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW, der „Markt der Möglichkeiten für Gesundheitsfachberufe“ im Freizeithaus Ratingen West statt. Insgesamt ca. 400 Schülerinnen und Schüler der umliegenden Gesamt- und Realschulen hatten hier die Gelegenheit, sich über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten in der Gesundheitsbranche zu informieren.

In Zusammenarbeit mit der Kommunikationsabteilung der Contilia Gruppe unterstützte das mvzlm Ruhr die MTA-Schule des Elisabeth-Krankenhauses Essen an ihrem Aktionstisch. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler alle Tätigkeits- und Fachbereiche einer MTLA hautnah erleben und im Anschluss am Gewinnspiel des mvzlm Ruhr teilnehmen. Interessierte Schülerinnen und Schüler konnten sich außerdem für eine Betriebsführung, Schülerpraktika und weitere Informationen zum Berufsbild der MTLA anmelden. Die Listen wurden gut gefüllt, sodass wir hoffen, hier neue künftige Auszubildende und später auch Kolleginnen und Kollegen gewonnen zu haben.


Umfirmierung der ZLM GmbH

Umfirmierung der
Zentrum für Labormedizin und Mikrobiologie GmbH / ZLM GmbH
zu
Medizinisches Versorgungszentrum Ruhr GmbH / mvzlm Ruhr

Sehr geehrte Einsender, sehr geehrte Partner,

im Mai 2018 fand die Beurkundung zur Verschmelzung der MVZ Essen-Huttrop GmbH mit der ZLM GmbH statt. Damit wurde der Laborarztsitz in das Institut integriert.

Durch die Umfirmierung wurde die Zentrum für Labormedizin und Mikrobiologie GmbH umbenannt in das Medizinisches Versorgungszentrum für Labormedizin und Mikrobiologie Ruhr GmbH kurz